Wie man sich Freunde schafft

S. Hofschlaeger | pixelio.de

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GESA BIRNKRAUT MODERIERT SYMPOSIUM ZUM THEMA FÖRDER- UND FREUNDESKREISE IN DER KULTUR 

Am 01. Februar moderierte Gesa Birnkraut das Symposium „Wie man sich Freunde schafft“ zu Förder- und Freundeskreisen in der Kultur.
Die von der Arbeitsgemeinschaft Freundeskreise der Stiftung Zukunft Berlin ausgerichtete Veranstaltung fand in der Vertretung des Landes Schleswig-Holstein beim Bund statt. Eine Dokumentation zum Symposium kann ab Ende Februar auf den Homepages der Landesvertretung und der Stiftung heruntergeladen werden. Weitere Informationen unter:
www.freundeskreise-kultur.de
www.stiftungzukunftberlin.eu

 

IMPULS ZU FREUNDESKREISEN

Freundeskreise und ihre Herausforderungen

Wenn man sich mit den Freundeskreisen von Museen und Theatern in Deutschland beschäftigt, trifft man auf ein faszinierend vielseitiges Spektrum an unterschiedlichen Vereinsrealitäten: Es reicht vom Förderverein, dessen Mitglieder in erster Linie am kostenfreien Eintritt für das Haus gegen einen geringen Mitgliedsbeitrag interessiert sind, bis hin zu solchen Vereinen, deren Mitglieder sich ehrenamtlich in der Leitung des Hauses engagieren und finanzielle und organisatorische Verantwortung übernehmen.

Für die Freundeskreise in Deutschland stehen derzeit insbesondere die Themenbereiche Ehrenamt, Vereinswesen und die Frage nach Partizipation im Fokus der Aufmerksamkeit. Wie stark die einzelnen Bereiche in einem Freundeskreis ausgeprägt sind, hängt dabei von den jeweiligen Persönlichkeiten ab – im Verein und in der dazugehörigen Institution. Die Schwerpunktsetzung hat aber immer auch etwas damit zu tun, vor welchen Herausforderungen ein Freundeskreis aktuell steht. Das können etwa die Gewinnung neuer Mitglieder sein, Fragen der Zusammenarbeit mit der Institution oder Unsicherheiten im Bezug auf einen Generationenwechsel in verantwortlichen Positionen.

Die Diskussionen am 1. Februar auf dem Symposium der Stiftung Zukunft Berlin und der Landesvertretung Schleswig-Holstein in Berlin (siehe Newsticker) zeigten, wie vielfältig die guten Beispiele und die Erfahrungen in solchen Situationen sind. Der Austausch und die Vernetzung sind dabei eine entscheidende Voraussetzung für Veränderung und die Verbesserung von Strukturen und Aktivitäten.

Eines wurde mir an dem Tag noch einmal besonders deutlich: Wir sollten bei den vielfältigen Bemühungen, junge Mitglieder zu gewinnen, nicht diejenigen vergessen, die heute das Rückgrat der Vereine und Freundeskreise bilden. Es kann kein Selbstzweck sein, einfach nur eine ältere Generation von Freundeskreismitgliedern auszuwechseln. Es ist gerade die gesunde Mischung und die Zusammenarbeit verschiedener Hintergründe, Altersgruppen und Persönlichkeiten, welche die Arbeit in einem Verein spannend macht!

Gesa Birnkraut

www.kulturkonzepte.de

 

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Kategorien:Allgemein

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