…und am Anfang war das Praktikum…

Praktika sind ein möglicher Einstiegsweg in den Kulturbereich. Sie bieten jungen Menschen die Chance erste praktische Erfahrungen im Arbeitsleben zu sammeln, ihr theoretisches Wissen zu erweitern oder einfach mal in verschiedene Bereiche hinein zu schnuppern.

 

DOCH WIE FINDET MAN EIN INTERESSANTES PRAKTIKUM, in dem man nicht ausgebeutet wird, sondern tatsächlich Einblick in einen Kulturbetrieb erhält, beziehungsweise entsprechend entlohnt wird? Eine Entlohnung muss hierbei nicht immer Geld sein, sondern kann auch in Form von Weiterbildung oder gezielten Kontaktaufbau erfolgen.

Praktika findet man für den österreichischen Raum z.B. auf unserer Website. Dort sammeln wir aktuelle Job-, Stipendien- und Praktika-Ausschreibungen.

IM IDEALFALL gefällt der|dem Praktikanten|in die Tätigkeit und er|sie passt zur Kulturorganisation. So kann sich ein Job daraus ergeben. Dies passiert öfter als gemeinhin angenommen. Andererseits gibt es auch einige Institutionen und Vereine, die in regelmäßigen Abständen Praktika ausschreiben und daher klar wird, dass sich daraus nur selten eine fixe Stelle ergibt. In diesem Fall ist es wichtig, für sich selbst genau abzuwägen, wie wichtig diese Arbeitserfahrung für die persönliche Weiterentwicklung ist.

Findet man keine passende Praktikums-Ausschreibung beziehungsweise bietet die gewünschte Organisation kein Praktikum an, besteht auch die Möglichkeit einer INITIATIVBEWERBUNG. Ja, man darf und sollte die Organisationen und Unternehmen aus eigenem Interesse heraus anschreiben. Damit zeigt man Eigeninitiative und Interesse am Unternehmen – zwei Punkte, die im Bewerbungsprozess nicht zu unterschätzen sind. Wichtig ist, dass man sich zuvor genau informiert. Je nachdem, wo man sich bewerben möchte, sollte man AnsprechpartnerIn, am Besten die Bereichsleitung, recherchieren und die Bewerbung direkt an sie persönlich richten. Dies zeigt, dass man sich bereits mit dem Kulturbetrieb und seiner Struktur auseinandergesetzt hat und erhöht die Chancen, zu einem persönlichen Gespräch eingeladen zu werden. Ergibt sich aus einer Bewerbung keine Zusammenarbeit, lassen Sie sich nicht entmutigen. Oft liegt es nicht an Ihnen, sondern an den finanziellen Mitteln oder daran, dass eine Person mit sehr speziellen Fähigkeiten gesucht wird, die Sie (noch) nicht abdecken.

Nicht nur das Internet bietet die Möglichkeit sich über eine Praktikums- und Jobmöglichkeit in einem Kulturbetrieb zu informieren. Auch Vernetzungsveranstaltungen sind wichtig. Bei der UNI-SUCCESS 2013, die am 20. Juni 2013 im Arkadenhof der Hauptuniversität Wien stattfand, haben wir bereits zum dritten Mal den Stand ‚Berufsbilder im Kunst- und Kulturbereich’ organisiert. Im direkten Austausch mit KulturexpertInnen konnten Studierende ihre Fragen zum Arbeitsalltag im Kulturbereich stellen. ExpertInnen wie Michaela Gutmann von der Creativwirtschaft Austria, Corina Binder von Bindermayer, Büro für Raumkonzepte oder Claudia Ehgartner vom mumok erzählten von ihren Aufgabenbereichen, den gewünschten Qualifikationen in ihren Bereichen und wie man einen Fuß in die Tür der Kunst- Kultur- und Kreativszene setzen kann.

Hier einige Eindrücke.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

@Katharina Birngruber und Daniela Unterholzner | Institut für Kulturkonzepte

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s