Es zahlt sich aus – Alumni Kristina Höller

Kristina Höller Sommerakademie für Kulturmanagement

© Fabian Gasperl & Roland Zygmunt

Mein Name ist Kristina Höller, komme aus Wien und bin 27 Jahre alt. Ich absolvierte auf der Universität Wien das Studium für Musikwissenschaft, doch meine Leidenschaft zum Veranstaltungsmanagement habe ich durch meinen ersten Teilzeitjob in einer Künstleragentur entdeckt.

Nach einiger Zeit wurde meine Neugierde größer und wollte somit einen Einblick aus Sicht der Veranstalter bekommen. Darum besuchte ich 2013 die Sommerakademie für Kulturmanagement, um mich in den Bereichen Projektorganisation und Finanzierung, Kulturmarketing sowie Social Media weiterzubilden. In diesen Wochen konnte ich sehr viel lernen und bekam mehr Lust im Kulturbereich zu arbeiten. Kurz nach Abschluss der Sommerakademie, konnte ich im MuseumsQuartier Wien beginnen. Als Verantwortliche für die Eigenevents war ich in meinem Element. Obwohl mein Studium durch den Vollzeitjob in den Hintergrund geriet, habe ich mich dennoch dazu entschlossen dieses zu beenden und nebenbei bei diversen Projekten zu arbeiten. Als Produktionsassistentin war ich am Popfest Wien und bei Hollywood in Vienna tätig. Für das Vienna Food Festival schaffte ich es zur Produktionsleitung. Diese Projekte gaben mir den Reiz mich selbstständig zu machen, da mir die Abwechslung der Themen und der Tätigkeitsbereiche sehr gefällt.

Vienna Food Festival 2016 im Wiener Rathaus

Vienna Food Festival 2016 im Wiener Rathaus © Roland Zygmunt

In erster Linie bin ich in der Produktion für die Umsetzung der Veranstaltungen zuständig. Ich koordiniere den Auf- und Abbau und bin während der gesamten Veranstaltung die erste Ansprechperson. Doch auch die Organisation im Vorfeld liegt bei mir. Je nach Veranstaltungsart kümmere ich mich um Strom, Bühne, Mitarbeiter, Sanitäter, Müll, Absperrungen und dergleichen – je nachdem was alles benötigt wird. Marketing ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil, bei dem ich gerne helfe. Im MQ und in der LS Konzertagentur habe ich auch im Marketing gearbeitet, wodurch ich bereits viele Kontakte zu Medien knüpfen konnte.

Um den Job selbstständig ausüben zu können, ist, wegen der ungeregelten Arbeitszeiten, Flexibilität notwendig. Ebenso wird in vielen Jobbeschreibungen die Stressresistenz nicht aus Spaß gefordert – man muss es tatsächlich sein, um den langen Arbeitszeiten Stand zu halten. Das klingt vermutlich abschreckend, doch es gibt einen konkreten Grund, warum ich diesen Weg bereits lange gehe und ihn auf jeden Fall noch weiter bestreiten werde: nach einer langen Vorbereitung zeigt sich durch die Veranstaltungstage, wofür ich gearbeitet habe. Da erkenne ich, dass sich der Stress ausgezahlt hat und ich richtig stolz darauf sein kann.

Mein letztes großes Projekt war das Vienna Food Festival im Wiener Rathaus, das ich bereits zum zweiten Mal mit meinen beiden Kollegen, Fransisca Tan und Klaus Buttenhauser, organisiert habe. Bei meinem nächsten großen Projekt bin ich selber mit meiner Kollegin, Claudia Dorfmeister, Veranstalterin. Am 25. August tritt Aronne Dell’Oro mit einem kleinen Ensemble in der Burg Perchtoldsdorf auf. Wird ein Projekt erfolgreich beendet, startet danach ein neues aber keines ist dem Anderen gleich. Die ständig neuen Herausforderungen liebe ich einfach.

Backstage Hollywood in Vienna 2015 im Wiener Konzerthaus

Backstage Hollywood in Vienna 2015 im Wiener Konzerthaus

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