„Eine gehörige Portion Idealismus“ – Absolventin Martina Montanari

Martina Montanari

© Kulturverein Musica et Theatrum

Als Absolventin der beiden Lehrgänge Kulturmanagement und Kulturvermittlung sowie mehrerer Einzelseminare und -coachings bin ich sozusagen schon ein „alter Hase“ am Institut für Kulturkonzepte.

2007 begann ich an der Universität Wien Musikwissenschaft und Komparatistik zu studieren sowie am Prayner Konservatorium Klavier und Dirigieren. Ein konkretes Berufsbild oder -ziel hatte ich damals längst noch nicht vor Augen. Nach zahlreichen Praktika in Museen, Künstler- und Kommunikationsagenturen habe ich mich dann für eine Spezialisierung im Bereich Kultur- und Eventmanagement entschieden und besuchte u. a. einen Lehrgang in Rom. Daraufhin kam ich nach Wien zurück und begann im März 2014 mit dem Kulturmanagement-Lehrgang am Institut für Kulturkonzepte. Daraus ergab sich dann auch meine erste fixe Stelle, nämlich die Position als Assistentin im Künstlerischen Betriebsbüro der Vier Neuen Säle im Wiener Musikverein, wo ich bis heute tätig bin. Es war also ein relativ steiniger und von Umwegen geprägter Weg bis dorthin. Als Nicht-Wienerin haben mir vor allem lokale Kontakte und Ansprechpersonen gefehlt und für die Netzwerk-Möglichkeiten am Institut für Kulturkonzepte bin ich bis heute sehr dankbar. Im Zuge der Seminare entstanden Bekanntschaften und vor allem Freundschaften, die bis heute andauern.

Musikverein

© Wolf-Dieter Grabner

Als Mitarbeiterin im Betriebsbüro bin ich mit vielseitigen Aufgaben betraut, von grafischer Gestaltung der Drucksorten, Probendisposition, Verträgen und Honoraren bis hin zur Programmheftredaktion. Auch als ich bereits berufstätig war, besuchte ich noch einzelne Seminare am Institut für Kulturkonzepte, die für meine Tätigkeitsbereiche aktuell waren und spezielle Bedürfnisse und Fragen abdeckten, so z. B. „Kulturmarketing“ und „Audience Development“. Besonders mag ich an meiner Arbeit im kulturellen Bereich, dass jedes Projekt/Konzert an sich eigene Herausforderungen bietet und es stets abwechslungsreich und spannend bleibt. Auf jeden Fall sollte man flexibel und neugierig bleiben, wobei auch eine gehörige Portion Idealismus nicht fehlen sollte.

Im Herbst 2015 gründete ich zusammen mit einer befreundeten Opernsängerin unseren ersten eigenen Verein, den Kulturverein Musica et Theatrum, mit dem wir bereits zahlreiche Konzerte über bzw. auf die Bühne bringen konnten. Hier konnte ich vor allem auf die Inputs aus den Seminaren zu den Themen Sponsoring und öffentliche Förderungen zurückgreifen – Themen, die heutzutage immer wichtiger werden. Zu unseren aktuellen Projekten gehören zwei Konzerte – am 4. und am 29. im Mai 2017. Dazu lade ich Sie herzlich ein!

Weitere Infos finden Sie auf der Website unseres Vereins.

 

Rossini Plakat jpg

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